Kunsttherapie ist ein Weg zu dem, was sich mit Worten nicht fassen lässt. In einem geschützten Raum drückst du über Farbe, Form und Material aus, was in dir lebt. Es braucht dafür kein Talent und keine Erfahrung, nur die Bereitschaft, hinzuschauen.
Maila ist ausgebildete anthroposophische Kunsttherapeutin, Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie, an der atka in Dornach. Dieser Film der Plastikschule Dornach gibt dir einen Eindruck von der Tradition, aus der ihre Arbeit schöpft: dem therapeutischen Gestalten mit den Händen.
Viele Menschen denken bei Kunst an Talent, an Können, das man hat oder eben nicht. In der Kunsttherapie erlebe ich täglich das Gegenteil. Kreativität ist vor allem eine Sprache. Sie beginnt dort, wo Worte aufhören, und sie spricht direkt mit deinem Körper, deinem Nervensystem und deinen Gefühlen.
Es geht nie darum, ein schönes Bild zu schaffen. Es geht um den Prozess, um das, was sichtbar wird, wenn du einer Form, einer Farbe oder einem Material Raum gibst. Oft zeigt sich dabei etwas, das du in Worten nie hättest sagen können.
Das ist keine schöne Theorie, es ist spürbar. Wenn du gestaltest, kann dein Stresshormon Cortisol sinken, Dopamin steigen und dein Nervensystem sich regulieren. Kreativer Ausdruck ist damit kein Luxus für die Freizeit. Er ist ein Weg zurück zu dir selbst.
In der Lebensmitte kommt vieles gleichzeitig in Bewegung. Der Körper verändert sich, alte Themen melden sich und es bleibt eine Sehnsucht, die schwer in Worte zu fassen ist. Kunsttherapie setzt genau dort an, wo das Reden an seine Grenze stösst.
Was sich nicht sagen lässt, darf gestaltet werden und wird dadurch fassbar. Farbe und Form geben dem Unaussprechlichen eine Gestalt.
Gestalten wirkt körperlich. Der Puls beruhigt sich, das Stressniveau sinkt, du kommst aus dem Kopf zurück in den Moment.
Im geschützten Raum zeigt sich, was in dir wirkt. Du lernst dich auf eine Weise kennen, die über das Nachdenken hinausgeht.
In der Verbindung von Kunst und Bewegung darf Veränderung leicht geschehen, fast wie von selbst, in deinem Tempo.
Maila hat die berufsbegleitende Ausbildung zur Kunsttherapeutin, Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie, an der atka (Anthroposophische Akademie für Therapie und Kunst) in Dornach abgeschlossen. Ihre Methode ist das plastisch-therapeutische Gestalten.
Diese Ausbildung ist das Fundament ihrer Arbeit. Sie verbindet fundiertes Wissen über kreative Prozesse mit einer tiefen, wertschätzenden Begleitung, immer auf Augenhöhe und mit dem Ziel, dass du deinen Weg gestärkt allein weitergehen kannst.
Ich begleite dich in Bern und online, mit Kunsttherapie, Hormonyoga und Biografiearbeit, zurück in deine innere Ordnung.
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