Über mich · Meine Geschichte

Über Maila

Ich bin Maila, Hormonyoga-Lehrerin, Hatha-Vinyasa-Yogalehrerin, Kunsttherapeutin und Begleiterin von Frauen in Bern und online. Was mich zu dieser Arbeit geführt hat, ist kein gerader Weg gewesen. Es ist eine Geschichte aus Krisen, Wendepunkten und tiefen Erkenntnissen. Diese Geschichte möchte ich dir erzählen.

Maila Marchetta – CreAare Bern
Kapitel 1

Der Anfang:
Aufgewachsen in der Region Basel, angekommen im Körper

Ich bin in der Region Basel aufgewachsen. Vor allem Basel hat mich geformt: die Kunstszene, der Rhein und ihre ganz eigene Eigenständigkeit. Als junges Mädchen war ich neugierig, lebhaft, suchend. Innen war da eine Energie, die ich damals noch nicht einordnen konnte.

Mit Anfang 20 fand ich zum Yoga, und zwar nicht durch eine grosse Erleuchtung, sondern durch die Empfehlung einer Freundin. Ich erinnere mich noch genau, wie ich nach der ersten Stunde auf der Matte lag und zum ersten Mal seit langer Zeit spürte, wie sich meine Schultern vom Boden lösen konnten. Nicht wegen einer Übung, sondern weil mein Nervensystem sich erlaubt hatte, loszulassen.

Von diesem Moment an wollte ich verstehen, was in diesem Raum passiert. Nicht nur üben, verstehen und weitergeben.

Maila Marchetta

«Yoga hat mir gezeigt, dass mein Körper kein Gegner ist. Er war immer mein Zuhause. Ich musste nur lernen, darin anzukommen.»

Kapitel 2

Die Tiefe:
Eine Nahtoderfahrung verändert alles

Was ich dir jetzt erzähle, ist schwer in Worte zu fassen. Noch mit Anfang 20 hatte ich einen medizinischen Notfall, einen Moment, in dem das Leben ganz nah und ganz fragil war. Ich werde die Details für mich behalten, aber was ich dir sagen kann: Es hat mich verändert.

In diesem Moment zwischen Hier und Dort verschwand alles Äusserliche, und was blieb, war eine tiefe, fast körperliche Gewissheit: dass dieses Leben vollständig gelebt werden will, nicht nur funktionierend, nicht nur angepasst, sondern von innen bewohnt.

Die Kunsttherapie ist aus dieser Zeit entstanden. Ich begann, Gefühle zu malen, die ich nicht sprechen konnte. Ich entdeckte, wie der kreative Ausdruck heilt, und liess mich ausbilden, um auch das weiterzugeben.

«Kreativ im Fluss sein: Das ist nicht nur ein Name. Es ist die Einladung, die ich jeder Frau mache, die zu mir kommt.»

Dieser Moment hat meine Arbeit grundlegend geprägt. Nicht als Angst, sondern als Gewissheit: dass dieses Leben vollständig gelebt werden will.

Kapitel 3

Die Wende:
Perimenopause und der Wunsch zu begleiten

25 Jahre lang praktiziere ich Yoga. Seit über 10 Jahren begleite ich Menschen zusätzlich in der Kunsttherapie, mit Gruppen, Einzelpersonen, Kindern und Erwachsenen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Ich habe viel gegeben in dieser Zeit, und viel gelernt. Was ich dabei nie erwartet hatte: dass meine grösste Lehrerin mein eigener Körper sein würde.

Ich war Anfang 40, als ich merkte, dass sich etwas veränderte. Der Schlaf wurde schlechter. Die Energie weniger. Hitzewallungen, die mich nachts aufweckten, und eine emotionale Empfindlichkeit, die mich selbst überraschte. Als ich das erste Mal das Wort «Perimenopause» hörte, war meine erste Reaktion: «Nein, noch nicht. Das betrifft ältere Frauen.»

Es dauerte Monate, bis ich aufgehört hatte, dagegen anzukämpfen, und begann, es zu erforschen. Ich liess mich zur Hormonyoga-Therapeutin ausbilden, nicht nur um anderen zu helfen, sondern weil ich verzweifelt nach etwas suchte, das mir selbst half. Hormonyoga hat mir geholfen. Tief und nachhaltig. Und von da an war mir klar: Das muss ich weitergeben.

Maila Marchetta
Aus dieser Zeit
«Ich habe gelernt, dass hormonelle Veränderungen kein Versagen des Körpers sind. Sie sind eine Einladung zur Neuausrichtung.»
Meine Haltung

Bewegung durch Begegnung

Echte Veränderung passiert in Begegnung. Mit sich selbst, mit dem Körper, mit der eigenen Geschichte. Meine Aufgabe ist nicht, dir zu sagen, wie du sein sollst. Meine Aufgabe ist, einen Raum zu schaffen, in dem du herausfinden kannst, wer du bist, und was du brauchst, um dich in diesem Leben wirklich zuhause zu fühlen.

«Im Fluss sein» ist mein Slogan, und meine tiefste Überzeugung. Frauen, die im Fluss sind, kämpfen nicht mehr gegen sich selbst. Sie vertrauen dem Rhythmus ihres Körpers, ihren Gefühlen, dem Wandel. Diese Vertrautheit mit sich selbst ist das Ziel jedes Prozesses, den ich begleite.

Aus all dem ist CreAare entstanden. Der Name ist eine stille Einladung: «Creare» aus dem Lateinischen und Italienischen bedeutet «erschaffen / kreieren». Das A in der Mitte steht für die Aare, den Fluss vor meiner Haustür in Bern. Erschaffen und im Fluss sein, beides gehört zusammen.

Die Mondsichel im Logo trägt denselben Gedanken: Der Mond beeinflusst den weiblichen Zyklus und bewegt das Wasser, Ebbe und Flut folgen seinem Rhythmus. Beides fliesst zusammen im Namen CreAare: der innere Rhythmus der Frau und die Einladung, sich ihm anzuvertrauen.

«Im Fluss sein bedeutet, sich selbst zu vertrauen. Nicht zu wissen, was kommt, aber zu wissen, dass man es tragen kann.»
Maila Marchetta
Lebenslauf & Qualifikationen

Mein Weg
von Anfang an.

WAY Zertifiziert WAY Akademie
Yoga Alliance RYS 200 Yoga Alliance
atka – Kunsttherapie Kunsttherapie
Bereit für den ersten Schritt?

Ich freue mich,
von dir zu hören.

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